Durch unsere profunden Kenntnisse sowohl in der Bauphysik als auch der Anlagentechnik und der Blowerdoor-Meßtechnik entstehen EnEV-Nachweise bei uns nicht als Papiertiger, sondern stellen individuelle optimierte und praxiserprobte Energiekonzepte dar.


Seit 2002 müssen alle Neubauten, sanierten oder umgenutzen Gebäude die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) als Teil der Genehmigungsunterlagen erfüllen. Im Gegensatz zu den bis 2002 getrennten Vorschriften der Heizungsanlagenverordnung und der Wärmeschutzverordnung beinhaltet die EnEV nun auch die Verluste der Anlagentechnik und erweitert die Bilanzgrenze auf den Primärenergieverbrauch (mit Gewinnung, Umwandlung und Transport des jeweiligen Energieträgers).


Dieser erweiterte Rahmen ermöglicht es, in der Gesamtbilanz eines Gebäudes die Faktoren Anlagentechnik und baulicher Wärmeschutz in gewissem Maße miteinander zu verrechnen, also einen schlechteren Dämmstandard durch eine effizientere Heizanlage auszugleichen oder umgekehrt. Die wichtigste Anforderung für Neubauten ist in der EnEV der Jahresprimärenergiebedarf im Vergleich zu einem Referenzgebäude und vorgegebenen technischen Eigenschaften. Zusätzlich einzuhalten ist ein Mindestdämmwert für die wärmeübertragenden Umfassungsflächen.


Die EnEV stellt erstmals auch Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz und ermöglicht die Berücksichtigung solarer Wärmegewinne. Vermieter sind verpflichtet den Mietern unaufgefordert einen Energieausweis vorzulegen. Je nach Gebäudegröße und –alter kann dieser als Verbrauchsabhängiger oder als bedarfsorientierter Energieausweis ausgestellt werden.


Die nationale EnEV ist Teil der Europäischen Strategie, bis zum Jahre 2021 (2019 für öffentliche Bauten) ausschließlich Niedrigst- bzw. Nullenergiegebäude zu bauen, und wird daher in regelmäßigen Stufen angepasst. Ab 2019 wird die EnEV voraussichtlich mit den 2018 verabschiedeten Anforderungen der europäischen EPBD-Richtlinien (Energy Performance of Buildings Directive) harmonisiert.


Die ENEV ist Verwaltungsrecht, Verstöße werden seit 2013 mit Bußgeldern bis zu 50.000 € geahndet.


Mehr zur EnEV:

www.enev-online.com

 

 

Empfehlung: Broschüre "Klimaneutrale Bauten"
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