Unser historisches Bürogebäude in Miesbach verbindet in besonderer Weise Tradition und Zukunft.


Erbaut um 1849 durch Grubenbesitzer Ritter v. Schöller, Wien (Mitbegründer des Miesbacher Kohlebergbaus), diente das Haus wohl zuerst als Gästehaus inmitten der damaligen Grubenanlage, danach war es u.a. Pfarrhaus der benachbarten ev. Kirchengemeinde, Wohnhaus des Stadtkämmerers (mit Generalsanierung und Anbau 1925) und dann lange Jahre als Wohn- und Geschäftshaus des Omnibusbetriebs der Fam. Kolb (später Finsterlin).


So hat das Haus in über 150jähiger Geschichte in besonderer Weise die Industrialisierung mit der Ära der Steinkohle und dann des Erdölzeitalters mit der Massenmobilität repräsentiert. Nach unserer Sanierung steht das Haus als vollständig CO2-neutrales und regenerativ betriebenes Bürogebäude für das zukünftige dekarbonisierte Zeitalter der Nachhaltigkeit.


Ausgehend von der Überlegung, die „graue“ Energie (die seinerzeit zur Herstellung von Ziegeln und Zement aufgewendete Energie) möglichst weiter zu nutzen und gleichzeitig ein historisches Gebäude im Miesbach zu erhalten, war die Entscheidung für eine Sanierung einfach zu treffen.


Ziel der Planung war ein Neubaustandard als „Passivhaus im Bestand“ mit einer geplanten Nutzungszeit von weiteren 50-60 Jahren. Im Ergebnis sank der Primärenergiebedarf durch konsequente Gebäudedämmung, zentraler Lüftung mit Wärmerückgewinnung und dem Holzpelletsofen auf 18 kWh/m² im Jahr. Die dachintegrierten Photovoltaikanlagen decken im Jahresmittel den gesamten Strombedarf für Haustechnik, Bürotechnik und Elektrofahrzeug CO2-neutral.

 

Hier gibt es einen weiterführenden Artikel in der Zeitschrift oberlandALTERNATIV:

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